Ermländer treffen ermländischen Kardinal

von Norbert Block

Peter Herrmann trägt das Banner beim Gottesdienst, der von der Arbeitsgemeinschaft der katholischen Vertriebenenorganisationen organisiert wurde. Foto: Gabriele Teschner

Planung ist alles: Die Ermländer haben mit weiteren Katholikentagsbesuchern in Neutraubling bei Regensburg am Freitag einen Gottesdienst mit Kardinal Rainer Maria Woelki gefeiert. Vom Organisationskomitee des Katholikentages waren die Betreuer des Ermlandstandes – soweit sie in Privatquartieren untergebracht wurden – alle in Neutraubling untergebracht worden. So war es für alle eine Selbstverständlichkeit mit unserem Ermländer im Kardinalsrang die Heilige Messe zu feiern. Danach gab der Kardinal in der Kirchengemeinde St. Michael noch einen biblischen Impuls zum Thema „Caritas – eine Aufgabe der Pfarrgemeinde“. Und dabei brauchte sich Kardinal Woelki nur an Bischof Maximilian Kallers erinnern, der in seiner Zeit in Berlin seiner Gemeinde St. Michael geradezu für caritative Aufgaben in einer schwierigen Zeit begeisterte.

Am Abend waren die Ermländer zusammen mit anderen Heimatvertriebenen, Aussiedlern und deren Nachkommen beim „Dankgottesdienst 25 Jahre Wende“ unter dem Motto „Christus: Quelle der Hoffnung für Europa“. Hauptzelebrant waren Weihbischof Dr. Reinhard Hauke, Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für die Vertriebenen- und Aussiedlerseelsorge, Bischof Dr. Jan Vokal (Königgrätz, Hradec Kralove, Tschechien) und Erzbischof em. Dr. Robert Zollitsch (Apostolischer Diözesanadministrator, Freiburg). Peter Herrmann, stellvertretender Vorsitzender des Vereins Ermlandfamilie, hielt das Banner der Ermlandfamilie. Er trug auch eine Fürbitte vor.

Zurück