Ermlandfamilie beim Katholikentag dabei
von Norbert Block
Vom 13. bis 17. Mai 2026 findet der 104. Katholikentag in Würzburg statt. Das Motto aus der Bartimäusgeschichte im Markusevangelium (Mk 10,49) lädt uns ein, wie die Umstehenden des blinden Bartimäus als eine glaubende Gemeinschaft einander Mut und Hoffnung zuzusprechen: Hab Mut, steh auf. Er ruft dich!
Franz Jung, Bischof von Würzburg, ist überzeugt: „Als Christinnen und Christen leben wir mitten in der Gesellschaft, die wir aus unserem frohmachenden und befreienden Glauben mitgestalten. Wir brauchen Mut, um uns den Herausforderungen unserer Zeit in Gesellschaft und Kirche zu stellen und Zeuginnen und Zeugen unserer christlichen Hoffnung zu sein. Wir suchen jeden Tag nach Verbündeten, mit denen wir gemeinsam aufstehen für ein Leben in Fülle und eine menschenfreundliche Gesellschaft. Wir wollen nicht, dass Menschen am Rande stehen.“ Jesus Christus sei an die Ränder gegangen, betont der Bischof. Ihm zu folgen bedeute, auch heute Grenzen im Denken und Handeln zu überwinden, auf den Menschen in seiner Situation zu schauen und diese zum Guten zu verändern. „Das Leitwort des 104. Deutschen Katholikentags will genau diese Botschaft vermitteln.“
Auch wir als Ermlandfamilie sind dabei: Mit einem Stand (FB-K-08) bei den Verbänden auf der Kirchenmeile am Platz an der Friedensbrücke und mit einem Arbeitskreis „Glaube und Mut, um wieder neu anzufangen“ zum biografischen Schreiben (Samstag, 16. Mai, 14:00 - 15:30 Uhr, Matthias-Ehrenfried-Haus, 1. OG, Raum 3, Bahnhofstraße 4-6; Leitung Beate Behrendt-Weiß), und natürlich beim Gottesdienst unseres Dachverbandes, der AKVMOE (Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände Mittel- und Osteuropa), mit Weihbischof Hauke, mit unserem Präses Achim Brennecke und anderen Priestern am Samstag, 16. Mai, von 11 bis 12 Uhr, St. Gertraud, Pleicherkirchplatz 1a.
Genauere Angaben zu allen 900 Veranstaltungen gibt es unter www.katholikentag.de.