Die Bischöfe des Ermlands

1.

1250 - 1278

Anselm

2.

1278 - 1300

Heinrich I. Fleming

3.

1301 - 1326

Eberhard von Neiße

4.

1327 - 1328

Jordan

5.

1329 - 1334

Heinrich II. Wogenap

 

1334 - 1337

Vakanz

6.

1338 - 1349

Hermann von Prag

7.

1350 - 1355

Johann I. von Meißen

8.

1355 - 1373

Johann II. Stryprock

9.

1373 - 1401

Heinrich III. Sorbom

10.

1401 - 1415

Heinrich IV. Heilsberg von Vogelsang

11.

1415 - 1424

Johann III. Abezier

12.

1424 - 1457

Franz Kuhschmaltz

13.

1457 - 1458

Äneas Sylvius Piccolomini

14.

1458 - 1467

Paul von Legendorf

15.

1467 - 1489

Nicolaus von Tüngen

16.

1489 - 1512

Lukas Watzenrode

17.

1512 - 1523

Fabian von Lossainen

18.

1523 - 1537

Mauritius Ferber

19.

1538 - 1548

Johannes Dantiscus von Höfen

20.

1549 - 1550

Tiedemann Giese

21.

1551 - 1579

Stanislaus Hosius

22.

1579 - 1589

Martin Kromer

23.

1589 - 1599

Andreas Bathory

24.

1600 - 1604

Petrus Tylicki

25.

1604 - 1621

Simon Rudnicki

26.

1621 - 1633

Johann Albert Wasa (Administra

tor: Weihbischof Michael Działyński)

27.

1633 - 1643

Nikolaus Szyszkowski

28.

1643

Johann Konopacki

29.

1644 - 1659

Wenceslaus Leszczyński

30.

1659 - 1679

Johann Stephan Wydżga

31.

1679 - 1689

Michael Stephan Radziejowski

32.

1689 - 1697

Johann Stanislaus Sbąski

33.

1698 - 1711

Andreas Chrysostomus Załuski

34.

1711 - 1723

Theodor Andreas Potocki

35.

1724 - 1740

Christoph Andreas Johann Szembek

36.

1741 - 1766

Adam Stanislaus Grabowski

37.

1766 - 1795

Ignatius Krasicki

38.

1795 - 1803

Karl von Hohenzollern-Hechingen

 

1803 - 1808

Vakanz

39.

1808 - 1836

Joseph von Hohenzollern-Hechingen

40.

1836 - 1841

Andreas Stanislaus von Hatten

41.

1841 - 1867

Joseph Ambrosius Geritz

42.

1867 - 1886

Philipp Krementz

43.

1886 - 1908

Andreas Thiel

44.

1908 - 1930

Augustinus Bludau

45.

1930 - 1947

Maximilian Kaller;
bis zu seiner Resignation, die vom damaligen polnischen Primas Kardinal Hlond - unter Vorspiegelung des päpstlichen Wunsches - erschlichen worden war.



 

1945 - 1972

Rechtsnachfolger der Diözese Ermland in der Bundesrepublik Deutschland

Prälat Arthur Kather 1947 - 1957 (Kapitularvikar)
Prälat Paul Hoppe 1957 - 1972 (Kapitularvikar) 1972 - 1975 (Apostolischer Visitator)
Prälat Johannes Schwalke 1975 - 1998 (Apostolischer Visitator)
Msgr. Dr. Lothar Schlegel 2000 - 2011 (Visitator; ohne Jurisdiktion)

Regenten in der Diözese Ermland

Johannes Hanowski 1945 (Kapitularvikar)
Theodor Bensch 1945–1951 (Apostolischer Administrator)
Adalbert Zink 1951–1953 (Kapitularvikar)
Stefan Biskupski 1953–1956 (Kapitularvikar)
Tomasz Wilczyński 1956–1965 (Apostolischer Administrator)
Józef Drzazga 1965–1972 (Kapitularvikar 1965-67, Apostolischer Administrator 1967-72)



46.

1972 - 1978

Józef Drzazga

47.

1979 - 1981

Józef Glemp

48.

1982 - 1988

Jan Obłąk

49.

1988 - 2006

Edmund Michał Piszcz (seit 1992 als Erzbischof)

50.

seit 2006

seit 2015

Wojciech Ziemba

Koadjutor Józef Górzyński

Panoramabild vom Frauenburger Dom

Der Frauenburger Dom ist die Bischofskirche des Erzbistums Ermland. Hier wirkte auch Domherr Nikolaus Kopernikus. Ein Panoramabild zeigt die herrliche Lage der Bischofskirche am Haff.

Externer Link:
Panorama-Bild vom Frauenburger Dom

Bischof Maximilian Kaller

1880Maximilian Kaller wird am 10. Oktober in Beuthen, Oberschlesien, geboren
1903 – 1917Nach der Priesterweihe in Breslau wird er Kaplan in Groß-Strehlitz, dann Missionspfarrer auf Rügen
1917 – 1926Pfarrer an St. Michael, der größten und schwierigsten katholischen Gemeinde in Berlin. Mit Unterstützung u. a. von Dr. Carl Sonnenschein und P. Johannes M. Haw baut er ein umfassendes Sozialwerk für Arbeitslose und Notleidende auf.
1926 - 1930Administrator der Apostolischen Administratur Schneidemühl
1930Ernennung zum Bischof von Ermland durch Papst Pius XI. Nach der Weihe in Schneidemühl durch Nuntius Orsenigo, Bischof O´Rourke von Danzig und Weihbischof Hillebrand aus Paderborn. Wahlspruch: Caritas Christi urget me - Die Liebe Christi drängt mich.
1932 - 1939Weihe des Braunsberger Priesterseminars, Feier einer Diözesansynode und Herausgabe eines neuen Diözesangesangbuches sowie eines Rituale in Latein, Deutsch, Polnisch und Litauisch. Ernennung auch zum Apostolischen Visitator der Prälatur Memel durch Papst Pius XII.
1942Vergebliches Ansuchen beim Berliner Nuntius, unter Verzicht auf Ermland als Häftlingsseelsorger in ein KZ zu gehen.
1943Bischof Maximilian Kaller weiht in Branitz den Apostel der Caritas Joseph Martin Nathan zum Weihbischof für die deutschen Gebiete des Erzbistums Olmütz. Ihm assistieren Bischofkoadjutor Wienken von Meißen und Weihbischof Ferche aus Breslau.
19457. Februar. Zwangsweise Deportation aus dem Ermland durch den Sicherheitsdienst der Gestapo. Nach abenteuerlicher Rückkehr in sein Bistum wird er vom polnischen Primas Kardinal Hlond zum Verzicht auf seine Jurisdiktion im polnisch besetzten Ermland gedrängt. Er wird abermals ausgewiesen.
1946Ernennung zum "Päpstlichen Sonderbeauftragten für die heimatvertriebenen Deutschen" durch Papst Pius XII.
Von Halle a. d. Saale, dann von Wiedenbrück und Frankfurt a. M. aus wird Flüchtlingsbischof Maximilian nicht müde, unter primitivsten Bedingungen die ihm anvertrauten Heimatlosen in Wort und Tat aufzurichten. Als erster deutscher Bischof besucht er das Priesterseminar hinter Stacheldraht des Abbé Franz Stock in Chartres wie nach ihm Nuntius Roncalli, der spätere Johannes XXIII. Im November 1946 kann er in Rom Pius XII., der ihn seit den gemeinsamen Berliner Jahren schätzt, vom Leid der Heimatvertriebenen berichten. Gezeichnet von seelischen und physischen Strapazen predigt Bischof Maximilian im Sommer 1947 auf zentralen Wallfahrtsgottesdiensten der Heimatvertriebenen in Werl und Vierzehnheiligen.
19477. Juli. Tod in Frankfurt a. M. an Herzversagen, Grab in Königstein i. T. Das letzte Geleit geben ihm neben vielen Trauernden der Päpstliche Delegat Erzbischof Muench und die deutschen Metropoliten mit Josef Kardinal Frings von Köln.
20034. Mai. Eröffung des Seligsprechungsprozesses bei der Wallfahrt der Ermländer in Werl.