Jugendgruppe mit einer langen Tradition

Die Gemeinschaft Junges Ermland (GJE) ist die Jugendgruppe des Ermlandfamilie e.V.. Sie gehört zur „Aktion West-Ost im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ)“. Über das Jahr verteilt veranstaltet sie Tagungen und Jugendbegegnungen in Deutschland und Polen. Dort beschäftigen sie sich mit verschiedenen gesellschaftlichen Themen, die für junge Leute interessant sind, und feiern gemeinsam Gottesdienste sowie Partys. Die GJE hat eine Regionalgruppe in Allenstein (Olsztyn) im Ermland.

In der Gemeinschaft Junges Ermland machen junge Menschen aus Deutschland und Polen mit, die es sich zur Aufgabe gemacht haben,  freundschaftliche Kontakte zwischen West- und Osteuropa zu festigen und die Völkerverständigung zu fördern.

Ins Leben gerufen wurde die GJE als Junges Ermland bereits 1947. Im Jahr 1948 gab es die erste Ostertagung nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie griffen damit ein Tradition auf, die in den 1930er Jahren begründet wurde. Junge Ermländer hatten die Kar- und Ostertage zusammen mit ihrem Diözesanpräses im Missionshaus der Styler Missionare in Mehlsack verbracht.

Gremien der GJE sind der Führungskreis und der Vorstand, aus dessen Reihen jährlich ein Bundessprecherpaar gewählt wird. Ein Geistlicher Beirat steht die Jugendlichen zur Seite. Die GJE hat eine regelmäßige Beilage in den "Ermlandbriefen".

Link zur Website der GJE

 

Die Bundessprecher von der Gründung bis heute

1953 werden erstmals Sprecher und Sprecherin des Jungen Ermlands gewählt. Von 1959 an werden in den „Ermlandbriefen“ die Namen von Bundessprecherin  und Bundessprecher veröffentlicht. Mit der paritätischen Besetzung der Leitungspositionen mit Frauen und Männern nimmt das Junge Ermland eine Vorreiterrolle innerhalb der katholischen Jugend wie in der Gesellschaft insgesamt ein. Erst viele Jahre später wird dieses Prinzip in anderen Verbänden oder bei politischen Parteien übernommen.  Die Amtszeit ist jeweils ein Jahr. Wiederwahl ist möglich. Die Wahl erfolgt im Führungsrat bzw. nach der Umbenennung im Vorstand – meist auf der Führungskreistagung zwischen Weihnachten und Silvester, in den jüngeren Jahren auch bei der Tagung vor Ostern. Die in der Regel sehr feierliche Amtseinführung ist entweder bei der Führungskreistagung erfolgt oder wie in den letzten Jahrzehnten beim Tanzabend während der Ostertagung. Während die Namen des Bundessprecherpaares viele Jahrzehnte lang im Osterbrief der Ermlandbriefe bekanntgegeben worden, bleiben seit einigen Jahren die Namen bis zum Tanzabend am Ostersonntag geheim. Zweimal bleibt das Amt des Bundessprechers vakant. Davon wird in einem Fall das Amt durch ein zweites Marjellchen wahrgenommen. Alle Sprecherinnen und Sprecher – mit einer Ausnahme – haben ermländische Wurzeln. Hier die Übersicht - in Klammern sind – soweit bekannt - die heutigen Nachnamen bzw. in einigen Fällen der Geburtsname hinzugefügt:

 

1953
Otto Harwardt
Hildegard Hoppe
Stellvertreter:
Georg Herrmann
Regina Groß (Herrmann)

1959
Dora Groß (Herrmann)
Adalbert Neumann

1960
Inge Kilanowski
Winfried Krause

1961
Ursula Suray (Fox)
Benno Gollan

1962
Gabriele Staff (Mott)
Erwin Kilanowski

1963
Inge Kilanowski
Heinz-Josef Heinrich

1964
Christine Peter
Johannes Hoffmann

1965
Ursula Hippler (Schürig)
Dietrich Kretschmann

1966
Ursula Hippler(Schürig)
Siegfried Hoppe

1967
Brigitte Goerigk (Charitius)
Siegfried Hoppe

1968
Brigitte Goerigk (Charitius)
Klemens Domnick

1969
Anita Neumann
Klemens Domnick

1970
Angela Preuschoff (Dentgen)
Hermann Schaffrin

1971
Angela Preuschoff (Dentgen)
Hermann Schaffrin

1972
Ursula Reß (Poschmann)
Helmut Schroeter

1973
Dorothea Schulz
Helmut Schroeter

1974
Dorothea Schulz
Stefan Meyer

1975
Renate Holtmann (Kluth)
Christoph Teschner

1976
Hildegard Knoblauch (Groß)
Christoph Teschner

1977
Hildegard Knoblauch (Groß)
Ulrich Anhut

1978
Gabriele Krieger (Teschner)
Michael Wolf

1979
Gabriele Krieger (Teschner)
Michael Wolf

1980
Gertrud Wohlmuth (Viveen)
Ulrich Teschner

1981
Monika Schmeier (Dittrich)
Christian Hofmann

1982
Cornelia Wolf (Fork)
Christian Hofmann

1983
Cornelia Wolf (Fork)
Helmut Stockdreher

1984
Beate Behrendt (Behrendt-Weiß)
Helmut Stockdreher

1985
Dorothea Wimmer (Rehaag)
Thomas Block

1986
Dorothea Rehaag (geb. Wimmer)
Franz Rehaag

1987
Heike Krieger (Kurkowitz)
Franz Rehaag

1988
Heike Krieger (Kurkuwitz)
Franz Rehaag

1989
Antonie Schroeter (Lange)
Norbert Block

1990
Antonie Schroeter (Lange)
Norbert Block

1991
Christa Müller (Zocher)
Norbert Block

1992
Christa Müller (Zocher)
Burkhard Hoppe

1993
Sonja Perk
Burkhard Hoppe

1994
Sonja Perk
Martin Schirmacher

1995
Sonja Perk
Martin Schirmacher

1996
Sonja Perk
Andreas Klose

1997
Monika Blees  (Lethen)
vakant

1998
Monika Blees (Lethen)
Tobias Lethen

1999
Monika Blees (Lethen)
Sebastian Flakowski

2000
Monika Lethen (geb. Blees)
Dominik Kretschmann

2001
Christine Kluth (Naumann)
Dominik Kretschmann

2002
Christine Kluth (Naumann)
Dominik Kretschmann

2003
Monika Suchodolska (Kretschmann)
Dominik Kretschmann

2004
Monika Sucholdska (Kretschmann)
Michael Thimm

2005
Monika Suchodolska (Kretschmann)
Alexandra Hinz (Zierenberg)

2006
Alexandra Hinz (Zierenberg)
Markus Schätzle

2007
Alexandra Hinz (Zierenberg)
Markus Schätzle

2008
Hanna Teschner
Markus Schätzle

2009
Alexandra Hinz (Zierenberg)
Felix Teschner

2010
Myriam Kluth (Siebenmorgen)
Felix Teschner

2011
Simone Hinz (Mielenhausen)
Tobias Fork

2012
Simone Mielenhausen (geb. Hinz)
Felix Teschner

2013
Hanna-Lena Fork
Johannes Behrendt

2014
Hanna-Lena Fork
Johannes Behrendt

2015
Hanna-Lena Fork
Gabriel Teschner

2016
Lisa-Maria Fork
Gabriel Teschner

2017
Olivia Block
Johannes Behrendt

Chronologie von 1947 bis 2017

Von Norbert Block

1930er Jahre
Regelmäßige Ostertagungen der ermländischen Jugend im Missionshaus der Styler Missionare in Mehlsack. Ab 1931 ist Josef Lettau Diözesanjugendpräses von Ermland. Er ernennt  den 20-jährigen Otto Harwardt 1932 zum Diözesanjugendsekretär mit Sitz in Heilsberg.

….

Sommer  1947
Erzpriester Josef Lettau, im Ermland Diözesanjugendseelsorger, trifft sich in Lippstadt mit jungen Erwachsenen, die sich bereits im Ermland in der Jugendseelsorge engagiert haben. Zu ihnen gehört Otto Harwardt, der nach der Flucht 1945 bereits zu vertriebenen katholischen Jugendführern Kontakt gesucht hat. Das Zusammentreffen in Lippstadt gilt als ersten Treffen des Jungen Ermlands nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Teilnehmer beschließen, die Tradition der Ostertagungen der ermländischen Jugend wieder aufzugreifen und für Ostern 1948 einzuladen.

August 1947
Der junge Priester Dr. Dr. Gerhard Matern, der im Frankfurter Ermlandbüro tätig ist, kümmert sich um die Anliegen der ermländischen Studenten.

1947
In Köln wird eine Regionalgruppe des „Jungen Ermlands“ ins Leben gerufen. Der Kreis, der sich zunächst bei Pfarrer Voßwinkel trifft, wird durch Mund-zu-Mund-Propaganda immer größer.

Januar 1948
Erstes Rundschreiben des Jungen Ermlands: Otto Harwardt und Diözesanpräses Josef Lettau laden zu einer Ostertagung ein.

März 1948
Erste Ostertagung auf Schloss Vinsebeck (Kreis Höxter) mit 120 Teilnehmern.

April 1949
Ostertagung in Adelheide bei Delmenhorst (Niedersachsen): Kapitularvikar Arthur Kather besucht erstmals ein Treffen des Jungen Ermlands – allerdings nur in Form einer Stippvisite.

April 1950
Bei der Ostertagung mit 150 Teilnehmern in Schüren wird nach intensiver Diskussion die „Weisung an das Junge Ermland“ verabschiedet. Kapitularvikar Arthur Kather nimmt an der gesamten Tagung und den Gesprächen teil.

Bildung eines „Führungsrings“ mit einem „Kopf“  aus Priestern und Laien. Dem Führungsring gehören an: Erzpriester Josef Lettau, Otto Harwardt, Hildegard Hoppe, Pfarrer Ernst Laws, Pfarrer Paul Kewitsch, Dr. Gerhard Matern, Jochen Schmauch, Hedwig Kraski, Hildegard Kuhnigk, Helene Schmidt, Gerhard Kujawski, Alfred Hinz, Oskar Roski, Alexander Rohn, Bruno Sickert, Irmgard Kailuweit, Alfred Krassuski, Elisabeth Kochowski, Gertrud Blazejewski, Hans Kunigk, Reinhard Brockhagen, Benno Schwark, Wolfgang Erdmann und Ernst Buchholz.

Juli 1950
Erster „Rundbrief“ des Jungen Ermlands: Die Auflage ist so gering, dass einige Hundert junge Ermländer keinen erhalten.

November 1950
Der zweite, 16-seitige „Rundbrief“  im A5-Format erscheint in doppelter Auflage.

Januar 1951
Im „Ermländischen Hauskalender 1951“ spricht Josef Lettau im Beitrag „Vom Jungen Ermland“ erstmals von der Gemeinschaft „Junges Ermland“.

Mai 1951
Erste Pfingsttagung des Jungen Ermlands: Ort des Treffens ist die Jugendburg Gemen.

1951
Das Junge Ermland schließt sich mit anderen Gruppen zur „Aktion heimatvertriebener katholischer Jugend“ zusammen. Dieser Verband wird Mitgliedorganisation im Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ).

September 1951
Erste Regionaltreffen des Jungen Ermlands: in Bordesholm (Schleswig-Holstein) und in Ratingen bei Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen).

November 1951
Erste Tagung des „jungen ermländischen Landvolks“ in Ahrbrück: Es ist ein Treffen für junge Ermländer, die aus dem bäuerlichen Lebensraum kommen.

Weitere Regionaltagungen in Gamburg bei Tauberbischofsheim (Baden-Württemberg) und München (Bayern).

Dezember 1951
Das Führungskreistreffen in St. Augustin bei Siegburg findet zwischen Weihnachten und Neujahr statt.

Januar 1952
Das Maximilian-Kaller-Heim in Helle bei Balve wird gegründet. Es dient jungen Ermländern, die als Bauern arbeiten wollen, als Ausbildungsstätte.

 In Helle wird die Arbeitsstelle des Jungen Ermlands eingerichtet.

April 1952
Der Rundbrief des Jungen Ermlands ist erstmals eine Beilage der Ermlandbriefe. Die Auflage erhöht sich damit von 4500 auf 20000 Exemplare.

Bei der Ostertagung auf der Wewelsburg wird die „Erklärung des Jungen Ermlands zur Frage der Heimkehr“ verabschiedet. Unterzeichnet wird sie von Erzpriester Josef Lettau, Otto Harwardt, Hildegard Hoppe, Leo Fisahn, Georg Herrmann, Regina Groß und Kaplan Jochen Schmauch, der damit erstmals als ehrenamtlicher Jugendseelsorger des Jungen Ermlands in Erscheinung tritt.

Mai 1952
Pfingsttagungen in Burg Wildenstein (Baden-Württemberg), in Ahrbrück (Rheinland-Pfalz) und in Bordesholm (Schleswig-Holstein).

Juli/August 1952
Zwei Ferienwochen werden im Maximilian-Kaller-Heim in Helle bei Balve angeboten.

Frühjahr 1953
Der Verein „Junges Ermländisches Landvolk“ wird gegründet. Viele Jahre später wird er in „Ermländisches Landvolk“ umbenannt.

April 1954
In den „Ermlandbriefen“ wird  vom „Führungskreis“  des Jungen Ermlands dazu aufgerufen, dass alle jungen Ermländer ab 16 Jahren persönliche Angaben zur Aktualisierung einer Kartei an die Arbeitsstelle in Helle melden. 

Dezember 1955
Der Führungskreis beschließt bei seiner Tagung Ende Dezember künftig zwei Ostertreffen zu organisieren, eines für junge Ermländer bis Mitte 20 sowie eines für ältere ab 25 Jahren und junge Familien.

März/April 1956
Die Ostertagung für Jugendliche bis 25 Jahren wird erstmals mit 180 Teilnehmern in der Landvolkshochschule Freckenhorst bei Warendorf veranstaltet. Zur Ostertagung der Älteren-Gruppe des Jungen Ermlands kommen 80 Teilnehmer nach Helle bei Balve.

Dezember 1957
Bei der Führungskreistagung wird eine Ordnung beschlossen. Der „Kreis der Älteren“ und der „Kreis der Jüngeren“ sollen künftig selbstständig arbeiten. Beide haben ihre Vertreter im Führungsrat.

Januar 1958
Kaplan Kurt Schlegel wird von Kapitularvikar Paul Hoppe zum hauptamtlichen Jugendseelsorger berufen.  Er bleibt bis Ende 1973 im Amt.

Oktober/November 1958
Neue Treffen gibt es in Moos bei Eriskirch und auf der Marienburg an der Mosel. Insgesamt gibt es in diesem Jahr 25 Regionaltreffen.

Februar/März 1959
Ein politischer Arbeitskreis im Jungen Ermland veranstaltet mit dem Historischen Verein für Ermland in Bensberg bei Köln eine Tagung zum Thema „Polen zwischen Ost und West“.

März 1959
In den Ermlandbriefen werden erstmals mit Doro Groß und Adalbert Neumann  die Bundessprecher namentlich erwähnt.

Die Kapazitäten in Freckenhorst reichen nicht aus: 40 junge Ermländer können nicht an der Ostertagung teilnehmen. Sie erhalten Absagen.

November 1959
Der „Vater des Jungen Ermland“, Prälat Josef Lettau, stirbt im Alter von 61 Jahren.

September/Oktober 1960
Romfahrt des Jungen Ermlands anlässlich der Priesterweihe von Wolfgang Braun.

Dezember 1962
Der „Ermlandkreis Helle“ gründet sich. Darin geht die Älteren-Gruppe des Jungen Ermlands auf.

Die Gruppe der Jüngeren nennt sich fortan „Gemeinschaft Junges Ermland“.

1963
Die Arbeitsstelle des „Jungen Ermlands“ wird von Helle ins Ermlandhaus nach Münster verlegt.

Kurt Schlegel wird zum Jugendpfarrer der Ermlandfamilie ernannt.

September 1964
Eine Pilgerreise führt zum Wallfahrtsort Lourdes.

Dezember 1965
Neufassung der Ordnung der Gemeinschaft Junges Ermland: Hitzig wurde unter anderem über die Frage diskutiert, wer ein „Junger Ermländer“ ist. Die neue Ordnung tritt am 10. April 1966 mit ihrer Verkündigung bei der Ostertagung in Kraft. Die Zahl der Mitglieder im Führungsrat wird von sechs auf acht erhöht. Bei einer Amtszeit von zwei Jahren werden jährlich je zwei Mädchen und zwei Jungen in den Führungsrat gewählt.

Dezember 1966
Mit der Bestätigung des Kreises Münster  durch den Führungskreis wird die Zahl der Regionalgruppen auf zehn erhöht.

März 1967
Die Gemeinschaft Junges Ermland feiert das 20-jährige Bestehen bei der Ostertagung in Freckenhorst. Papst, Bischöfe und der Vorsitzende des Ermländerrates gratulieren mit Grußbotschaften. Jugendseelsorger Kurt Schlegel erhält das Ehrenzeichen des BDKJ in Gold.

Juli 1967
Wolfgang Hintz wird hauptamtlicher Referent im Ermlandhaus. Er betreut damit insbesondere die Gemeinschaft Junges Ermland.

April 1968
Bei der Ostertagung in Freckenhorst werden 60 „Neue“ begrüßt, meist Jugendliche unter 20 Jahren, die das Ermland nicht mehr selbst erlebt haben.

Dezember 1968
Unter der Überschrift „Unseren Eltern möchten wir sagen“ wird die Beilage der Gemeinschaft Junges Ermland in ungewohnter Optik ein Werbeblatt, um neue Jugendliche für die GJE zu gewinnen. In etwas kleinerer Optik wird der Text auch im Pfingstbrief 1983 wiederholt.

Juli 1970
In Kettwig bei Essen wird ein erstes Treffen für „Ehemalige“ organisiert. Jene, die aus der GJE herausgewachsen sind, sollen so einen neuen Kreis in der Ermlandfamilie bilden.

Dezember 1971/Januar 1972
Über Silvester treffen sich 30 Ehemalige in der Landvolkshochschule Freckenhorst. Sie treffen dort auf 33 Mitglieder des GJE-Führungskreises, der traditionell nach Weihnachten tagt.

Dezember 1972
Wolfgang Hinz, für die GJE zuständiger Referent im Ermlandhaus, wird kraft seiner Funktion ständiges Mitglied im Führungsrat. Weitere Änderungen der Ordnung werden nach intensiver Diskussion aber nicht vorgenommen.

Oktober 1973
Nach 16-jähriger Tätigkeit als Jugendpfarrer scheidet Kurt Schlegel aus dem Amt aus. Er wird Referent in der Erwachsenenseelsorge des Bistums Osnabrück. In der GJE-Beilage der Ermlandbriefe „Weihnachten 1973“ verabschiedet er sich.  Der Apostolische Visitator Paul Hoppe beruft Pfarrer Johannes Schwalke zum neuen Jugendseelsorger. Er wird Geistlicher Beirat der GJE.

1974
Der Dachverband der GJE ändert den Namen: Aus „Aktion katholischer landsmannschaftlicher Jugend“ im BDKJ wird die „Aktion West-Ost – Arbeitsgemeinschaft für europäische Friedensfragen“ im Bund der deutschen katholischen Jugend. Die Geschäftsstelle ist in München.

März 1975
Konsistorialrat Johannes Schwalke wird neuer Apostolischer Visitator der Ermländer. In Doppelfunktion bleibt er Geistlicher Beirat der GJE.

Mai 1975
Das traditionsreiche „Beuroner Pfingsttreffen“ findet erstmals in Heiligkreuzsteinach (Baden-Württemberg) statt. Es ist inzwischen das einzige Pfingsttreffen der GJE.

Der Apostolische Visitator traut bei der Pfingsttagung in einem feierlichen Gottesdienst das Paar Renate Holtmann und Herbert Kluth, die beide dem Führungsrat angehören.

Juni 1978
Die Regionalgruppe Clarholz hat ihren ersten Gruppenabend.

Sommer 1978
In der GJE-Beilage der Ermlandbriefe werden „Leitsätze der Gemeinschaft Junges Ermland“ veröffentlicht. In sieben Punkten wird versucht eine Antwort auf die Fragen zu geben: Woher kommen wir, was wollen wir, was machen wir?

Oktober 1978
Nachdem das „Ehemaligen“-Treffen um Silvester und Neujahr in Freckenhorst nicht  von Dauer war, werden  neue Anläufe unternommen: Beim regulären GJE-Treffen in Bonn im August stehen einige Plätze auch für Ehemalige bereit. Ein eigenes Treffen gibt es dann in Leutesdorf am Rhein. Dort entsteht der „Leutesdorfer Kreis in der Ermlandfamilie“, obwohl das Treffen 1979 zunächst noch einmal nach Helle verlegt werden muss.

Dezember 1979
Eine Wahl oder Berufung von nicht-katholischen Jugendlichen in den Führungskreis lehnt der Geistliche Beirat und Apostolische Visitator Prälat Johannes Schwalke ab. In einem Beitrag für die GJE-Beilage der Ermlandbriefe erläutert er seine Entscheidung.

Dezember 1979/Januar 1980
Das Führungskreistreffen findet erstmals in Hardehausen bei Scherfede statt.

Der Führungsrat wählt während der Führungskreistagung  mit Gertrud („Trudi“) Wohlmuth erstmals eine Bundessprecherin, die keine familiären Wurzeln im Ermland hat. Sie bleibt damit die einzige Ausnahme in 70 Jahren Junges Ermland.

Frühjahr 1981
Der GJE-Dachverband „Aktion West – Ost“ betont in einer Erklärung angesichts der Demokratiebewegung um die Gewerkschaft Solidarność die Verbundenheit mit dem polnischen Volk.

April 1981
Mit Father Peter Ositadinma Akogu, der auf Einladung von Prälat Johannes Schwalke am Ostermontag in Freckenhorst die Predigt hält, wird erstmals ein Afrikaner in den Führungskreis gewählt.

Mai 1981
Die GJE trauert um Helmut Schroeter , Mitautor der ersten Ordnung der GJE, von 1972 bis 1974 Bundessprecher  und danach noch bis 1978 für die Abrechnungen zuständig, der bei einem Unfall stirbt.

Christoph Teschner wird zum Bundesvorsitzenden der „Aktion West – Ost“ gewählt.

April 1985
Aus einer neuen Liedersammlung wird Ostern reichlich gesungen.

Mai 1985
Helmut Stockdreher und Beate Behrendt gehören zu den Jugendlichen, die von Bundespräsident Richard von Weizsäcker zum Jugendempfang in der Villa Hammerschmidt in Bonn eingeladen werden.

Dezember 1985
Der Führungsrat kritisiert in einer in den Ermlandbriefen veröffentlichten Stellungnahme eine Erklärung des Dachverbandes „Aktion West-Ost“, in der es unter anderem um die Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze geht.

April 1987
Adalbert Stephan Gossing, Aky genannt, ist zum 100. Mal auf einem GJE-Treffen. Mehrere Dutzend folgen noch. Er ist damit der häufigste Teilnehmer an Tagungen der Gemeinschaft Junges Ermland, obwohl er erst mit 24 Jahren zur Gruppe gestoßen ist.

Mai 1987
Ein neues Treffen „Ehemaliger“ wird ins Leben gerufen: Gabriele Teschner initiiert die  „Spätlese“ –Tagung in Helle

Juli 1987
Eine Studienfahrt der „Aktion West-Ost“  führt nach Danzig und ins Ermland.

Dezember 1987
In den Ermlandbriefen wird eine Neufassung der „Weisung an die Jugend des Ermlands“ zur Diskussion gestellt. Den Entwurf verfassten Franz und Dorothea Rehaag, Barbara Wiese und Christoph Herrmann im Nachgang zu den Gesprächen bei den „Ermländischen Begegnungstagen“. Gleichzeitig zum Entwurf wird die „Weisung an die Jugend des Ermlands“ von 1950 (Ostertagung in Schüren) abgedruckt. Es ergibt sich ein intensiver Briefwechsel  und damit kontroverse Debatte zwischen ehemaligen jungen Ermländern und der heutigen GJE-Generation.

Mit Benno Kurkowitz wird erstmals ein evangelischer Christ mit Zustimmung vom Apostolischen Visitator Prälat Johannes Schwalke Mitglied im Führungskreis. Später konvertiert er und heiratet Heike Krieger – getraut von Prälat Schwalke.

1988
Die Regionalgruppe Clarholz bleibt ohne Sprecher. Folge: Ein Jahr später fällt erstmals seit elf Jahren die Adventsfeier aus. Die Zahl derer, die sich engagieren wollen, ist zu gering.

März 1989
Nach intensiver Diskussion bei der Führungskreistagung Ende 1988 wird die dort verabschiedete „Weisung für die Arbeit der Gemeinschaft Junges Ermland“ bei der Ostertagung in Freckenhorst veröffentlicht. Abschließend heißt es dort: „Als Nachkommen derer, die Flucht und Vertreibung erleben mussten, tragen wir in besonderer Weise Verantwortung, für die Versöhnung der Völker zwischen Ost und West einzutreten, auf eine Öffnung der Grenzen unter Wahrung der kulturellen Vielfalt  hinzuarbeiten und Begegnungen zwischen Jugendlichen aus aller Welt zu pflegen.“

1989
Die GJE-Regionalgruppe Köln feiert mit vielen Ehemaligen das 40-jährige Bestehen.

Sommer 1989
Nach neun Jahren Pause meldet sich der Geistliche Beirat der GJE, Prälat Johannes Schwalke, mit einem Geistlichen Wort zurück auf der ersten Seite der GJE-Beilage in den Ermlandbriefen.

November 1989
Der Dachverband „Aktion West-Ost“ ändert auf der Bundesausschusssitzung in Berlin unter anderem auch auf Betreiben der GJE die Ordnung. Die Geschäftsstelle wird zum Jugendhaus Düsseldorf des BDKJ verlegt. Es wird ein Rechtsträgerverein gegründet: „Aktion West-Ost e.V.“. Franz Rehaag wird erster Vorsitzender. Später folgt mit Wolfgang Schilling ein weiterer GJE-ler.

Dezember 1989/Januar 1990
Angesichts des politischen Umbruchs in Mitteleuropa und der Grenzöffnung an der innerdeutschen Grenze und in Berlin verabschiedet der GJE-Führungskreis  einen Aufruf unter dem Titel „Nachdenken über ein Europa der Zukunft“ und eine Erklärung unter der Überschrift „Eingliederung der Übersiedler – eine Herausforderung und Aufgabe für uns alle“. Bundessprecher Norbert Block stellt ein Zehn-Punkte-Programm für die GJE vor. Dies sieht unter anderem die Organisation einer Tagung in der DDR im Jahr 1990 vor.

November 1990
Eine GJE-Tagung in der DDR wird es trotz Ankündigung im Sommerbrief nicht geben. Die DDR existiert nicht mehr, als sich 32 junge Ermländer zu einer Tagung in Weimar treffen.  Mit dabei waren auch vier Teilnehmer aus Thüringen und Sachsen.

Dezember 1990/Januar 1991
Der Führungskreis der GJE  wird überrumpelt: Bundessprecher Norbert Block hat für den Sommer eine Jugendbegegnung mit Jugendlichen aus der deutschen Minderheit im Ermland bereits bei Vorgesprächen mit Vertretern der Minderheit zugesagt. Nach längerer Diskussion erklären mehrere Führungskreismitglieder, dass sie daran mitwirken wollen. Auch eine weitere, kleinere Jugendbegegnung, die Führungsmitglied Franz Rehaag im Sommer im Ermland organisieren will, erhält am Ende die Zustimmung.

Juni  1991
Zur Delegation der Ermlandfamilie, die vom polnischen Bischof von Ermland zum Papstbesuch nach Allenstein eingeladen wird, gehören mit Andreas Klose und Norbert Block auf ausdrücklichen Wunsch des Bischofs auch zwei Vertreter der GJE. Andreas Klose begegnet dabei dem Papst persönlich und darf ihm im Rahmen des Gottesdienstes Geschenke (Kelch und Messgewand) der Ermlandfamilie überbringen. Als GJE-Geschenk kündigt er auch eine Pumpe für die Wallfahrtskirche in Crossen an. Der Papst bedankt sich bei Andreas Klose in deutscher Sprache und lässt alle deutschen Ermländer herzlich grüßen.

August 1991
Die Jugendbegegnung in Königsdorf bei Köln wird mit 40 Teilnehmern ein voller Erfolg. Mit den Jugendlichen aus dem Ermland wird besprochen, dass diese sich im Ermland wiedertreffen.

Eine kleine GJE-Gruppe fährt unmittelbar danach unter dem Motto „Crossen retten“ ins Ermland. An der Wallfahrtskirche soll eine Pumpe installiert werden, um die Wasserschäden am Gebäude zu verringern. Jugendliche aus dem Ermland kommen tageweise dazu. Es besteht die Hoffnung, am Wallfahrtsort ein deutsch-polnisches Begegnungszentrum zu errichten. Dazu kommt es aber nicht.

September 1991
In Düsseldorf wird eine Regionalgruppe gegründet.

Oktober 1991
Der Führungsrat beschließt beim Treffen in Porta Westfalica, vier Jugendliche aus dem Ermland, die beim Königsdorfer Treffen dabei waren, zur Führungskreissitzung zum Jahresende einzuladen. Ebenso soll die Teilnahme von Jugendlichen aus dem Ermland an der Ostertagung 1992 ermöglicht werden.

November 1991
In Erfurt findet die zweite Tagung in den neuen Bundesländern statt. Sie wird von Elisabeth Wilke aus Thüringen organisiert.

Dezember 1991
In der Weihnachtsausgabe der „Ermlandbriefe“, die im Ermland verteilt werden, gibt es eine zweisprachige (deutsch-polnische), vierseitige Sonderbeilage der GJE im A-4-Format. Darin wird die GJE vorgestellt, zur Ostertagung nach Freckenhorst und zur Jugendbegegnung im Ermland 2012 eingeladen. Außerdem gibt es einen Rückblick auf die erste Jugendbegegnung in Königsdorf bei Köln.

Dezember 1991/Januar 1992
Die Regionalgruppen Köln und Wuppertal, deren Mitstreiter altersbedingt nicht mehr im GJE-Alter sind, werden auf Beschluss des Führungskreises von der Berichterstattung gegenüber dem Führungskreis entbunden. Sie werden gebeten, ihre Arbeit fortzusetzen, aber auf die Bezeichnung GJE dabei zu verzichten.

April 1992
Auf der Ostertagung in Freckenhorst werden mit Joanna Fisahn und Robert Gόra zwei junge Ermländer aus Allenstein in den Führungskreis gewählt.

Juli 1992
Auf Anregung des Kölner Weihbischofs Klaus Dick, der im Jahr zuvor bei der Ostertagung zu Gast war, gibt es eine Einkehrwoche in Leutesdorf. 20 GJE-ler nehmen teil.

August 1992
Jugendbegegnung mit 30 Teilnehmern in Allenstein: Viele Orte im Ermland werden besucht.

Dezember 1992/Januar 1993
Der Führungskreis bestätigt die GJE-Regionalgruppe Allenstein. Die „Ermisis“, wie sie sich selber nennen, gehören damit offiziell zur Gemeinschaft Junges Ermland.

Januar 1993
Die Regionalgruppe Allenstein wählt ein Leitungsteam, dem neben Joanna Fisahn und Robert Gόra auch Monika Suchodolska, Wojciech Sobieski, Elżbieta Szarnowska, Beata Nastały und Aleksander Korpak angehören. Ein Tanzabend und ein Frühlingsfest sind die ersten offiziellen Veranstaltungen.

April 1993
Erstmals gibt es vor der Ostertagung eine Jugendbegegnung mit den Teilnehmern der Regionalgruppe Allenstein und einigen GJE-lern aus Deutschland. Im Rahmen des Treffens in Berlin gibt es auch eine Begegnung mit dem aus dem Ermland stammenden Erzbischof von Berlin, Georg Kardinal Sterzinsky.  Im Pfingstbrief der Ermlandbriefe wird der  Bericht darüber auch auf Polnisch gedruckt.

Juli 1993/August 1993
Aus Anlass des 750-jährigen Bestehens des Bistums wird das Ermland bei der Jugendbegegnung mit 23 Teilnehmern aus Deutschland und 20 Teilnehmern aus dem Ermland mit dem Fahrrad erkundet.  Dank einer Vielzahl von gespendeten Fahrrädern können auch alle Jugendlichen der Regionalgruppe Allenstein mitmachen. Die Fahrräder erhalten sie als Geschenk.

Dezember 1993
Die Regionalgruppe Allenstein ist auf mehr als 50 Mitglieder angewachsen. Von ihnen sind 30 sehr aktiv.

Frühjahr 1994
Die GJE-Regionalgruppe Allenstein schließt sich dem Dachverband „Bund der Jugend der deutschen Minderheit“ mit Sitz in Breslau an.

April 1994
Der zu diesem Zeitpunkt vermutlich älteste Jugendseelsorger Deutschlands, Prälat Johannes Schwalke, gibt nach 20 Jahren das Amt als Geistlicher Beirat der Gemeinschaft Junges Ermland auf. Einen Nachfolger gibt es noch nicht.

Mai 1994
Eine GJE-Hochzeit der besonderen Art wird die kirchliche Trauung von Joanna, geb. Fisahn, und Norbert Block in der Herz-Jesu-Kirche in Allenstein. Neben Familie und Verwandten nehmen etwa 60 junge Ermländer teil. Zur Traumesse mit fünf Priestern und zwei Chören kommen auch viele Angehörige der deutschen Minderheit und Ermland-Urlauber aus Deutschland.

August 1994
Bei einer Jugendbegegnung in der Nähe von Allenstein feiert der ermländische Erzbischof Dr. Edmund Piszcz mit den Teilnehmern einen zweisprachigen Gottesdienst unter freiem Himmel.

Dezember 1994
Kaplan Thorsten Neudenberger wird neuer Geistlicher Beirat der Gemeinschaft Junges Ermland.

April 1995
Monika Suchodolska wird neue Gruppensprecherin der Allensteiner Regionalgruppe.

Juni 1996
Mit den „Ermländischen Klunkern“ bildet sich eine weitere Ehemaligen-Gruppe. Sie wird von Martin Schirmacher und Norbert Block initiiert. Die erste Tagung ist in der Jugendbildungsstätte Mahlerts (Landkreis Fulda).

August 1996
Große Trauer bei der Jugendbegegnung im Ermland: Während des Treffens stirbt Mitorganisator Artur Minkiewicz aus Alleinstein durch einen tragischen Badeunfall.

Frühjahr 1997
Mit Dominik Kretschmann wird wieder ein GJE-ler Vorsitzender des Dachverbandes Aktion West-Ost.

März 1997
Erstmals kann das Amt des Bundessprechers nicht besetzt werden. Bundessprecherin wird Monika Blees, die die GJE jetzt alleine nach außen vertritt.

April 1998
In Freckenhorst wird die 50. Ostertagung der Gemeinschaft Junges Ermland gefeiert.  Zum Tanzabend werden auch ehemalige Führungskreismitglieder eingeladen. In den „Ermlandbriefen“ ist zuvor die Feier des 50-jährigen Bestehens der GJE angekündigt worden – mit einem Jahr Verspätung.

Juli 1998
Die Bundessprecher Monika Blees und Tobias Lethen überreichen dem langjährigen Geistlichen Beirat, Prälat Johannes Schwalke, eine Stola mit dem Ermlandwappen und den Buchstaben „GJE“. Ein Gutschein dafür ist ihm aus Anlass des 75. Geburtstages im Januar überreicht worden.

Frühjahr 1999
Die Körber-Stiftung zeichnet die Aktion West-Ost im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend-Oscar“ für eine trinationale deutsch-polnisch-tschechische Begegnung in Pirna bei Dresden aus.

April 1999
Mit Sebastian Flakowski wird erstmals wieder ein Bundessprecher ins Amt eingeführt, der im Ermland geboren wurde.

Die GJE-Ordnung wird bei einer Urabstimmung auf der Ostertagung geändert: Der Führungsrat heißt künftig Vorstand. Der Führungskreis behält seine Bezeichnung.

Mai 1999
Da sich zu wenige junge Ermländer für die Pfingsttagung anmelden, muss diese erstmals seit Einführung des Treffens abgesagt werden.

März 2000
Der Bundesausschuss des Dachverbandes Aktion West-Ost verabschiedet ein Positionspapier zur Europapolitik.

Sommer 2001
Die Internetseite www.junges-ermland.de geht an den Start.

Oktober 2001
Der „Verein der Freunde und Förderer der Aktion West-Ost“ e.V. wird unter Beteiligung von GJE-Mitgliedern gegründet.

August 2002
In Alleinstein wird das zehnjährige Bestehen von Jugendbegegnungen mit einer Radtour durch das Ermland gefeiert.

Bei einer zweitägigen Reise nach Litauen trifft eine Reisegruppe der GJE mit dem deutschen Generalkonsul in Danzig, Detlef von Berg, zusammen.

November 2002
GJE-Vorstandsmitglied Karin Zimmermann  stirbt bei einem tragischen Autounfall.

April 2003
Mit Monika Suchodolska wird erstmals ein GJE-Mitglied aus der Allensteiner Regionalgruppe Bundessprecherin.

März 2005
Am Ostermontag wird die 50. Ostertagung der Gemeinschaft Junges Ermland in Freckenhorst gefeiert. 50 Ehemalige sind zur Feierstunde gekommen.  In einer Ausstellung werden Bilder aus den vergangenen Jahrzehnten gezeigt.

Januar 2006
Der Dachverband Aktion West-Ost wird für das Zeitzeugenprojekt „Der 9. Mai – Ein Tag in der Geschichte Europas“  im Rahmen des internationalen Schul- und Jugendwettbewerbs „Frieden für Europa – Europa für den Frieden“ ausgezeichnet.

Dezember 2007
Beim traditionellen Volleyballspiel zwischen der GJE und der Jungen Grafschaft Glatz in Hardehausen müssen die GJE-ler nach vielen siegreichen Begegnungen erstmals wieder eine Niederlage einstecken.

März 2008
Die GJE trifft sich in Freckenhorst zur 60. Ostertagung. Gefeiert wird das 60-jährige Bestehen, dass allerdings schon ein Jahr früher war. Zahlreiche Ehemalige kommen am Montag als Gäste.

18 aktive und ehemalige junge Ermländer gründen in Freckenhorst den „Verein zur Förderung der Gemeinschaft Junges Ermland e.V.“.

September 2008

Initiiert von Michael Thimm wird im Herbst eine weitere Ehemaligengruppe gegründet, die Warmisi. Sie trifft sich in Uder.

September 2009
Die Allensteiner Ermis präsentieren sich beim dritten Kulturfestival der deutschen Minderheit in Breslau.

Januar 2010
Mit Hanna Teschner wird eine GJE-lerin Geschäftsführerin der Aktion West-Ost.

November 2011
Eine neue Liedermappe wird erstmals bei der Berlin-Tagung genutzt.

April 2012
Erstmals gibt es eine Kinderbegegnung für 10- bis 15-Jährige, die von der Aktion West-Ost organisiert wird. Unter anderem treffen sich Mädchen und Jungen aus dem Ermland und aus ermländischen Familien in Deutschland  zum Thema „Europa“  auf der Jugendburg Gemen.

März 2013
Im Rahmen der Jugendbegegnung vor Ostern werden die Teilnehmer vom Vertriebenen- und Aussiedlerbischof Dr. Reinhard Hauke durch den Erfurter Dom geführt.

Juli 2013
Im Ermland gibt es erstmals eine von der Aktion West-Ost und der GJE organisierte Begegnung für Kinder im Alter von 10 bis 15 Jahren.

April 2015
Mit einer Feierstunde und einem Gottesdienst wird am Ostermontag die 60. Ostertagung der Gemeinschaft Junges Ermland in Freckenhorst begangen. Zahlreiche Ehemalige sind dabei.

Juli 2015/August 2015
Der Dachverband Aktion West-Ost veranstaltet mit der GJE eine deutsch-polnisch-ukrainische Kinderbegegnung für 10- bis 15-Jährige in Polen. Bei der Tagung in Karpacz ist auch der Ermi-Nachwuchs stark vertreten.

Juli 2016
Zahlreiche junge Ermländer nehmen am Weltjugendtag in Krakau teil.

April 2017
Bei der Ostertagung in Freckenhorst wird das 70-järhige Bestehen der GJE mit vielen Ehemaligen gefeiert. Aus diesem Anlass erscheint in der Osterausgabe der Ermlandbriefe eine mehrseitige Sonderbeilage.

Pfarrer Thorsten Neudenberger übergibt sein Amt als Geistlicher Beirat an Pfarrer Sebastian Peifer.

Juni 2017
Die Regionalgruppe Allenstein feiert das 25-jährige Bestehen mit einer Wochenendtagung.